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Dieses Lied wird der Braut in der Nacht vor ihrer Hochzeit vorgesungen. Heutzutage wird dieser Brauch so praktiziert, dass Nachbarn, Freunde und Verwandte (vorwiegend Frauen) mit Fackeln zum Haus oder Wohnung der Braut ziehen und ihr dieses Lied singen.

Diesen Text gibt es in mehreren Variationen, es werden dabei aber nur einige Textpassagen etwas anders formuliert!

  Text:
Die Sonne neiget sich, sie geht zur Ruh,
sie wirft den letzten Blick, dir freundlich zu,
es ist das letzte Mal, dass dir der Sonnenstrahl,
tief in dein Kämmlein traut, als Braut dich schaut.

Und steiget hoch heran, des Mondeslicht,
da blickt er mahnend her, zu dir und spricht,
hast du geprüft dein Herz, treibst du damit nicht Scherz,
es ist die letzte Nacht, junge Braut gib acht.

Die Sternlein ohne Zahl, in Ihrer Pracht,
die wünschen tausendmal, dir gute Nacht,
wird dir ums Herz so schwer, blick auf zum Sternenmeer,
er, der dein Lenker ist, dich nie vergißt.

Blick auf zum lieben Gott und fasse Mut,
er hilft in Angst und Not, er ist so gut,
erfleh von ihm als Braut, dir wahres Glück ja Glück,
weil tief ins Herz dir schaut, sein milder Blick.  
 

Wir sind derzeit noch auf der Suche nach der genauen Definition
dieses Brauches. Sollten Sie Information zu diesem Brauch haben, bzw. einen anderen Text, senden Sie uns bitte ein E-Mail.